Verabschiedung von Schwester Ludbirgit

Die Ära der Anwesenheit der Schönstätter Marienschwestern ging zu Ende

In einem Dankgottesdienst in der Hauskapelle des Pflegeheims wurde Ordensschwester Ludbirgit nach 14-jährigem Wirken im Pflegeheim St. Franziskus verabschiedet. In Anwesenheit der Provinzratsschwester Schwester Thereslitha und Oberin Schwester Ines durfte sie zahlreiche Dankesworte und Glückwünsche für ihren anstehenden Ruhestand in der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern in Rottenburg am Neckar entgegen nehmen. Pfarrer Ludwig Hönlinger, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Altenhilfe und Alten-Kranken-Pflegeheim, Pfarrer Joachim Giesler als Leiter der Kath. Seelsorgeeinheit Achern sowie Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Renate Müller-Krabbe würdigten in ihren Ansprachen den Einsatz Schwester Ludbirgits in den Gottesdiensten und der Hauskapelle. Ihr Wirken hat eine ausgeprägte Seelsorge im Haus ermöglicht, bestätigte Geschäftsführerin Sabine Fronz.  Bei stundenlangen Sitzwachen hat sie sowohl sterbende Menschen als auch ihre Angehörigen begleitet. Durch die  Mitarbeit Schwester Ludbirgits bei der Erarbeitung der Broschüre „Sterben in Würde“ hat die Sterbebegleitung im Altenpflegeheim St. Franziskus vor vielen Jahren eine ganz neue Qualtität erhalten, erinnerte Pflegedienstleiterin Irmgard Weismann. Dass nach nunmehr 26 Jahren die Anwesenheit der Schönstätter Marienschwestern in der Pflegeeinrichtung zu Ende geht, bedauerte Provinzratsschwester Thereslitha, die trotz Bemühung keinen Ersatz gefunden hat.  Ein Chor aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verabschiedeten Schwester Ludbirgit mit dem Sonnengesang  des Hl. Franziskus „Lautato si, o mi signore“ , übersetzt „Sei gelobt, mein Herr“. Schwester Ludbirgit sagte zu, dass sie auch weiterhin dem Haus und den Heimbewohnern im Gebet verbunden sein wird.